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Die eigene Stimme als Problem bei der Hörgerätenutzung.

Als Hörgeräte-Hersteller wollen wir Hörgeräte-Trägern stets Klangerlebnisse bieten, die dem natürlichen Hören am nähesten kommen. Die moderne Technologie hat dafür in den letzten Jahren viele Verbesserungen vorgebracht. Viele Hörgeräte-Träger sind unzufrieden mit dem Klang der eigenen Stimme. Es bleibt ihnen jedoch meistens nichts anderes übrig, als diese unnatürliche Wahrnehmung zu akzeptieren.

Die Gründe für den unnatürlichen Klang der Stimme zu finden ist nicht immer ganz einfach. Werden die falschen Schritte unternommen, können die Vorteile, die ein Hörgerät eigentlich mit sich bringt größtenteils zu Nichte gemacht werden.

Im Grunde gibt es zwei Quellen für das Problem mit der eigenen Stimme. Der erste und auch gleichzeitig am besten erforschte Faktor, wird Verschlusseffekt oder Okklusionseffekt genannt. Die reine Okklusion wird häufig vom Hörgeräteträger wahrgenommen, da der Gehörgang durch eine akustische Ankopplung teilweise oder ganz verschlossen wird. Der Okklusionseffekt wird gewöhnlich durch die Vergrößerung des Vents gelindert. In der Praxis kommen dabei häufig offene Domes zum Einsatz oder bei Otoplastiken Vents mit einem Durchmesser größer 1,6 mm.

Die zweite Ursache für eine störende Wahrnehmung der eigenen Stimme stammt vom Ausgang der Hörsysteme selbst. Denn die Hörsysteme verstärken nicht nur die Umgebungsgeräusche und andere Stimmen, sondern auch die eigene Stimme des Hörsystem-Trägers.

Gerade bei Erstversorgungen und in Sachen Spontanakzeptanz ist das Problem der unnatürlichen Wahrnehmung der eigenen Stimme ein großes Thema.

In unserem nächsten Blogbeitrag erfahren Sie mehr darüber, welche Wege es aktuell gibt, um die unnatürliche Wahrnehmung der eigenen Stimme zu reduzieren.

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